Ratgeber

Gutachten oder Kostenvoranschlag?

Was ein Gutachten mehr bringt als ein Kostenvoranschlag, und ab wann es sich lohnt.

Gutachten · 4 Min. Lesezeit · von Erkan Polat

Ein Kostenvoranschlag nennt nur die Reparaturkosten. Ein Gutachten belegt den gesamten Schaden, also auch Wertminderung, Nutzungsausfall und Vorschäden. Ab etwa 750 Euro Schaden ist das Gutachten fast immer die bessere Wahl.

KostenvoranschlagGutachten
ReparaturkostenJaJa
Merkantile WertminderungNeinJa
Nutzungsausfall / ReparaturdauerNeinJa
Wiederbeschaffungs- und RestwertNeinJa
Beweiswert vor GerichtGeringHoch
Verdeckte Schäden geprüftSeltenJa

Wann ein Kostenvoranschlag reicht

Bei einem einzelnen Kratzer oder einer kleinen Delle ohne Folgeschäden. Hier wäre ein Gutachten teurer als der Schaden selbst.

Wann Sie ein Gutachten brauchen

Sobald mehrere Teile beschädigt sind, der Stoßfänger eingedrückt ist, Sensoren oder Scheinwerfer betroffen sind oder Ihr Auto noch relativ neu ist. Dann fehlen im Kostenvoranschlag schnell mehrere Hundert Euro.

Mehr zu unserem Angebot: Kostenvoranschlag und Unfallgutachten.

Dieser Artikel gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung. Für rechtliche Fragen arbeiten wir mit einer Kanzlei für Verkehrsrecht zusammen.

Von Erkan Polat, KFZ-Sachverständiger für Nürnberg, Erlangen und Franken

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